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Nachhaltiger Urlaub: Korallenriff-Check im Roten Meer

Taucher unter Wasser am Riff

Reef Check Wochen bei ROBINSON

Seit 2007 finden im CLUB SOMA BAY regelmäßig Reef Check Wochen mit der Meeresbiologin Jenny Krutschinna und dem Tauch-ROBIN Mathis statt. Gäste erfahren dabei jede Menge über Korallenriffe und können an vielen Angeboten teilnehmen, z. B. Schnorcheltouren oder Glasbodenbootfahrten. 

Taucher kontrollieren ein Riff

Korallenriffe – die vielfältigsten Ökosystem der Meere

ROBINSON: Jenny, was sind Korallen?

Jenny: Korallen sind Tiere. In tropischen Meeren bauen sie Riffe von faszinierender Schönheit. Das sind die vielfäl­tig­sten Ökosysteme der Meere und sie beherbergen ein Drittel ALLER Meeresfische sowie ­zahllose weitere Lebewesen. Sie bilden die Ernährungsgrun­d­lage für Millionen von Menschen und schützen unsere Küsten.

ROBINSON: Warum braucht die Welt Reef Check?

Jenny: Erst durch Reef Check wurde es möglich, einen wissenschaftlich belegten Überblick über den Einfluss des Menschen auf die Korallenriffe zu bekommen. Weltweit können so kurzfristige Veränderungen und langfristige Trends schnell und mit wenigen Mitteln erfasst und miteinander verglichen ­werden. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort können so Lösungen zum Schutz der Riffe erarbeitet werden.

Reef Check und ROBINSON arbeiten zusammen

ROBINSON: Wie kam es zu der Zusammenarbeit von Reef Check und ROBINSON?

Jenny: Die Partnerschaft begann vor über 10 Jahren im Gespräch mit der TUI Umweltabteilung und ROBINSON, die sofort großes Interesse daran zeigten, sich für den Schutz der Riffe zu engagieren. Seit 2007 organisieren wir regelmäßig Reef Check Aktionen im ROBINSON CLUB SOMA BAY. Dabei informieren wir die Gäste über den Wert der Korallenriffe, ihre Gefähr­dung und darüber, was jeder Einzelne zu deren Schutz beitragen kann.

ROBINSON Gäste können für einen Tag Meereswissenschaftler sein

ROBINSON: Was haben die ROBINSON Gäste von Reef Check?

Jenny: Wer will, kann an Reef Check Tauchgängen teilnehmen und „ein paar Tage Meereswissenschaftler sein“, dabei unsere Beobachtungsmethode ausprobie­ren und vor Ort viel über die Riffe lernen, was man so üblicherweise nicht erfährt.

Mathis: Für unsere Gäste ist Reef Check ein echter Mehrwert. Bei den Ausfahrten können die Gäste den Wissenschaftlern direkt Fragen zu ihrer Arbeit im Wasser stellen und bei der anschließenden Auswertung mitwirken. Bei der unter Aufsicht und Anleitung durchgeführten Zählung der Unterwasserfauna und -flora sind die Gäste sozusagen richtige wissen­schaftliche Assistenten. Für die Kids sind die Glasbodenboot­fahrten ein tolles Erlebnis. In kleinen Gruppen erfahren sie dabei viel über die leben­dige Unterwasserwelt.

Riff-Check Statistik

Beispiel einer Zählung  der Unterwasserfauna- und flora

Jeder kann helfen, Korallen zu schützen

ROBINSON: Wie intakt sind die Korallenriffe ­heute noch?

Jenny: Die Korallenriffe sind in der Krise. Allein in den letzten Jahrzehnten gingen über 30  % der Korallenriffe weltweit verloren. Überfischung, Verschmutzung, steigende Wassertemperaturen und die Versauerung der Ozeane spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Riffe im Roten Meer sind aber zurzeit noch weit­gehend intakt.

Mathis: Das Rote Meer ist ein Topspot zum Tauchen, leider halten sich nicht alle Taucher an entsprechende Vorgaben zum Schutz der Riffe. Durch die Aufklärung von Reef Check können wir dem aber einigermaßen entgegenwirken.

ROBINSON: Was muss getan werden, damit die Korallenriffe auch in Zukunft noch eine Überlebenschance haben?

Jenny: Wir sollten alle ­verfügbaren Kräfte bündeln, um die Riffe zu schützen. Am wichtigsten ist es, dass der Klimawandel begrenzt und die Überfischung reduziert wird. Hier kann auch jeder Einzelne etwas beitragen: wenn Meeresfrüchte, dann solche aus zertifizierten Quellen, den eigenen CO2-Abdruck reduzieren, sich informieren und natürlich Reef Check unterstützen und bei der Aktion im Club mitmachen.

ROBINSON: Dankeschön für das nachhaltige Gespräch!

 

ROBIN Tipp:

Nimm keine Souvenirs aus dem Riff mit, denn auch eine leere Schnecke kann z. B. noch zum Zuhause für einen Einsiedlerkrebs werden.

Die Experten:
Jenny Krutschinna (Dipl.-Biol.) Die Meeresbiologin entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für tropische Korallenriffe am Great Barrier Reef in Australien und hat seitdem viele Riffe auf der ganzen Welt betaucht. Für Reef Check betreut Jenny seit 2001 zahlreiche Akti­vitäten für Sport­taucher. Im Jahre 2007 hat sie ­gemeinsam mit dem Team vom CLUB SOMA BAYdie Kooperation ins ­Leben ­gerufen.

Mathis ist ROBIN im CLUB SOMA BAY und ­leidenschaftlicher ­Taucher. Zusammen mit Jenny ­Krutschinna und ihren Kollegen führt er den Reef Check im Club durch.

Zwei Taucher auf einem Boot

 

Zum ROBINSON CLUB SOMA BAY

Du möchtest mehr über Reef Check und die Unterwasserwelt im Roten Meer erfahren? Dann besuch das Team im ROBINSON CLUB SOMA BAY und melde dich für eine der Reef Check Wochen an. Das Team vor Ort freut sich auf dich.

Kunst im Club – Ehemalige Mitarbeiterin stellt ihre Bilder bei ROBINSON aus

Bilder hängen an den Wänden im Club-Restaurant

Im ROBINSON CLUB AMPFLWANG können sich Gäste von jeder Menge Kunst inspirieren lassen: Eine Auswahl von 16 Bildern ziert ab sofort und noch bis September die Wände des Restaurants und der Flure im Club im Hausruckwald. Die Künstlerin ist Diana Linsse und eine ehemalige ROBINSON Mitarbeiterin. Sie hat vor rund drei Jahren ihre Stelle im Marketingbereich des Clubanbieters aufgegeben, um sich ganz auf die Malerei zu konzentrieren. In ihrer bisher größten Ausstellung zeigt die 37-Jährige Werke aus insgesamt 4 Jahren. „Es ist als würde sich ein Kreis schließen“, sagt Diana.

Aus dem Atelier in den Ampflwang

Eigentlich wollte Diana nur einen Kurzurlaub im ROBINSON CLUB AMPFLWANG machen. „Ich glaube fest daran, dass Dinge aus einem bestimmten Grund passieren“, sagt sie. Ihr Besuch im Hausruckwald bestätigte diesen Glauben. In einem lockeren Gespräch mit früheren Kollegen entwickelte sich die gemeinsame Idee einer Ausstellung. Bereits 4 Wochen später reiste die gebürtige Magdeburgerin erneut an. Diesmal mit dem Kofferraum voller Leinwände.

Die Maltechnik

Diana malt ihre Werke in breiten Pinsel- und Spachtelstrichen. Dabei legt sie Strukturpaste, Acrylfarbe, Kohle und Pastelle in mehreren Schichten an. Inspiriert von Natur und Umgebung, löst sie Objekte oder Figuren aus ihrem Umfeld und stellt sie frei. Dadurch entstehen sowohl neue Zusammenhänge als auch Kontraste in Form und Farbe.


Die Auswahl der Ausstellungsstücke

Welche Ausstellungsstücke wo im Club ausgehängt wurden, war von mehreren Faktoren abhängig. „Es ist wichtig, dass der Betrachter genug Raum hat, um das Bild auf sich wirken zu lassen. Formate müssen mit genauso viel Bedacht gewählt werden wie das richtige Farbkonzept. Auch Lichteinflüsse sorgen für unterschiedliche Wirkungen“, erklärt Diana Linsse. Einen ganzen Tag lang dauerte deshalb die Hängung der Bilder.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern vom ROBINSON CLUB AMPFLWANG wählte die Künstlerin für jedes Werk den idealen Platz. „Der Club ist der perfekte Ort für meine Bilder“, sagt Diana. „Die Gäste sind in ihrem Urlaub und allein dadurch entspannt. Die herzlichen Mitarbeiter tun ihr übriges und so entwickelt sich die nötige Ruhe und Offenheit, um sich auf die Kunst einzulassen.“ Die ROBINSON Gäste können die Bilder auf den Fluren und im Restaurant betrachten. Wer sich ein besonderes Andenken aus dem Urlaub mitbringen möchte, der kann sein Lieblingsmotiv auch direkt vor Ort erwerben.

Du möchtest dir Dianas Bilder live und in Farbe anschauen? Dann komm vorbei in den schönen Hausruckwald und besuch uns im ROBINSON CLUB AMPFLWANG.

Biken auf Mallorca – eine Radtour nach Santanyi

Kollegin Yvonne aus der Zentrale nimmt euch heute mit auf ihre Biketour nach Santanyi auf der wunderschönen Insel Mallorca. Was sie alles entdecken konnte und welche Tipps sie für euch parat hält, das lest ihr hier:

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Endlich Urlaub. Endlich Mallorca. Warum nicht auch mal eine kleine Radtour über die Insel machen? Die Gemütlichkeit hinter dem Wort „Radtour“ weicht schnell sportlichen Schweißperlen, als ich mein rotes Canyon Mountainbike an der Bikestation im Club entgegennehme. Aber ich habe es ja nicht anders gewollt.

  • Ziel: das kleine mallorquinische Städtchen Santanyi
  • Länge der Tour: ca. 35 km
  • Ausgangspunkt der Tour: Clubgelände ROBINSON Club Cala Serena
  • Schwierigkeitsgrad: leichte bis mittelschwere Tour und für Bike-Anfänger geeignet
  • Kosten: ca. 33 Euro pro Tag (Ausleihdauer von 09:00-16:00 Uhr).

Los geht es an der Canyon Bikestation am ROBINSON CLUB CALA SERENA. Zusammen mit dem Canyon Bike (Kategorie B) leihe ich mir ein Fahrradschloss, einen Helm und eine Wasserflasche für die erste „Durststrecke“ aus.
Tipp: Auf Mallorca besteht Helmpflicht. Denk also bei deiner nächsten Biketour auf Mallorca daran, einen Helm mitzubringen oder vor Ort auszuleihen.

Vom Clubgelände Cala Serena fahre ich ein Stück entlang der Hauptstraße bis zum Kreisel. Schön rechts halten und dann in die erste Schotterstraße rechts abbiegen. Ab hier folge ich der Beschilderung für die FahrradrouteRuta 3. Der Schotterweg führt entlang von pittoresken Steinmauern an blühenden Wiesen und kleinen, verlassenen Steinhäusern. Natürlich könnte ich auch entlang der Straße nach Santanyi fahren. Aber der Radweg ist auf jeden Fall die malerischere Variante.

Genug gestrampelt, Zeit für Pause Nummer 1: Dafür bietet sich Portopetro an, ein malerischer kleiner Fischerort mit hübschem Hafen und einladenden Cafés.

Nach kurzem Stopp geht es weiter entlang der Ruta 3. Und jetzt Gas geben: Der kurze Anstieg hinter der Bucht ist sportlich. Aber er lohnt sich.

Ab jetzt bleibt die Strecke anfängerfreundlich gerade. Ein besonderes Aha-Erlebnis ist die kleine Badebucht in Mondragó im Parc Natural de Mondrago. Helm ab, Schuhe aus und kurz durchatmen bei Pause 2. Tipp:  Am Vormittag ist die Bucht noch nicht überlaufen. Perfekt für alle, die fernab der Badehektik ein bisschen Ruhe und Sonne tanken wollen.

Jetzt heißt es aufgepasst, denn der Weg zurück zur Ruta 3 führt an der Bucht entlang hinter dem Strandrestaurant. Von hier aus schiebe ich das Bike einen kleinen, steilen Weg hinauf (Achtung: nicht die Steintreppe nehmen) und weiter auf den Fahrradweg. Ab hier heißt es: Pedale durchtreten und Gas geben. Die Straßen eignen sich bestens, um alles aus dem Rad herauszuholen. Trotzdem lohnt es sich, ab und zu einen Gang runterzuschalten. Denn die Landschaft auf dieser Strecke bleibt malerisch schön. Und dann endlich erreichen wir: Santanyi.

Ein entzückender kleiner Ort mit engen Gassen, hübschen Cafés und Restaurants mit der imposanten Kirche Sant Andreu an der Placa de Major. Fürs Mittagessen brauche ich nicht lange zu suchen: Die Auswahl ist vielfältig und reicht von Tapas bis Burger. Nimm dir etwas Zeit für die vielen kleinen Shops in den Gassen. Wer noch Platz in seinem Gepäck hat, wird nach dem Shopping hier garantiert mit mehr Kilos im Koffer nach Hause fahren.

Für den Rückweg fahre ich ein Stück an der Hauptstraße entlang in Richtung Mondragó und biege (noch vor der Tankstelle) rechts in den Schotterweg ab. Ab hier folge ich dem Cami de sa Teulera. Dieser kreuzt irgendwann die Ruta 3, von wo aus der Weg zurück zum Club ein Kinderspiel ist.

Tipp: Die letzten Kilometer auf dem Rückweg fahre ich am Meer entlang. Nicht nur der Ausblick aufs Wasser ist imposant. Auch die spanischen Villen, die sich an der Küste entlangreihen sind mehr als eindrucksvoll.

Weitere Infos zu deinem Urlaub auf Mallorca oder zum ROBINSON CLUB CALA SERENA findest du auf robinson.com an.