4. November 2014:

„Sind wir bald da? Und sind da auch andere Kinder? Und gibt es da Pommes? Und überhaupt…“. Die Aufregung hinsichtlich des ersten Fluges hat sich gelegt und unser Sohn schaut aus dem Fenster des Transferbusses und fragt sich und uns so einiges, was ihn in diesem Urlaub wohl erwartet. Wir fragen uns das auch. Wird er schnell Anschluss finden, möglichst zu einem gleichaltrigen Kind mit netten Eltern, die genauso lange bleiben wie wir? Wird er auch etwas anderes als Pommes essen? Sind wir bald da?

Der Transferbus hält, die Türen öffnen sich, Sommerhitze schlägt uns entgegen und ROBINS reichen uns lächelnd einen Saftcocktail zum Empfang. Wir sind da – im ROBINSON Club Pamfilya und alle Fragen und Sorgen sind wie weggepustet.

Dass es wunderbar wird und wir uns wohlfühlen werden spüren wir auch, als wir die Tür zu unserem Zimmer öffnen. Es ist hell, es ist groß, wir haben einen Balkon und für mich erfüllt sich zumindest im Urlaub ein Traum – es gibt einen begehbaren Kleiderschrank.

Kurzer Besuch im Restaurant: es gibt Pommes. Heute drücken wir ein Auge zu. Es ist schließlich der erste Tag… Zum Abschluss des aufregenden Reisetages gehen wir im Dunkeln an den Strand, schmeißen unsere Schuhe in den Sand und laufen zu dritt barfuß ins Meer – Hallo Urlaub. Hallo Pamfilya!

Rutschen, wie ein Großer

Was sich am ersten Tag schon angekündigt hat, erfüllt sich auch an jedem weiteren Tag. Ob es Kinder gibt? Und ob. Nach zwei Tagen ist klar, dass unser Ort im Club der Babypool sein wird. Unser Sohn kann noch nicht schwimmen aber dafür rutschen wie ein Großer. Eine Rasselbande von etwa acht Kindern versammelt sich täglich an der Wasserrutsche des Babypools, klemmt sich die Luftreifen unter den Po und stürzt sich in wilder Fahrt hinunter. Mein Mann sitzt entspannt im Wasser davor und mimt den Punktrichter. „Das war eine Spitzenlandung. 9 Punkte!“ Ich dagegen liege im Schatten und lese. Hach, so fühlt sich Urlaub an.

Die Frage nach den Pommes hatten wir ja bereits am ersten Abend geklärt. Es gibt sie. Allerdings nach zwei Tagen nur noch als Beilage für unseren Sohn. Die Kinder können sich ihr Essen selber holen. Die Pommes stehen auf Sichthöhe. Daneben ist aber auch Gemüse aufgebaut. Dies scheint der kleine Kerl wohl übersehen zu haben. Wir erinnern ihn daran und einigen uns irgendwann darauf, dass von allem etwas auf dem Teller sein sollte. Zum Nachtisch gibt es Obst und dann kann er losziehen und sich ein Eis holen. An einem Tag kommt er etwas enttäuscht vom Eiswagen zurück. Heute sei kein Schokoladeneis da erklärt er uns. „Nur Naville und Kamarell“. Okay, dann eben morgen wieder.

Einal im ROBY Club, immer im ROBY Club

Der Rutsch-Contest ist auch nach zwei Tagen nicht langweilig für die Kinder. Nur für meinen Mann. Wir beschließen also unseren Sohn zum ROBY Club zu ermuntern. Das ist auch gar nicht schwer, da einige seiner neuen Kumpels zumindest zeitweise als „Minis“ oder „Maxis“ unterwegs sind. Und bereits am ersten Abend, als wir das Kind aus dem ROBY Club abholen wollen, stellt er sich entschieden dagegen. Er wolle zum Kinderessen mitgehen, sonst würde er das ja niemals erleben. Also gut. So erleben wir einen kinderfreien Restaurantbesuch. Das fühlt sich merkwürdig an ist dann aber irgendwie auch richtig schön. Dieses Date-Gefühl wiederholen wir in unserem Urlaub noch zwei Mal. An den restlichen Abend genießen wir aber auch die Abendessen als Familie. Und nicht nur das. Er hat einen Freund gefunden, der mit Geschwistern und sehr netten Eltern im Familien-Club ist. Die Jungs arrangieren das eine oder andere gemeinsame Essen und so kommen auch wir Erwachsenen zu netten Gesprächen.

Nach drei Tagen haben wir unseren Takt gefunden. Der besteht darin, dass wir keinen haben. Wonach steht uns heute der Sinn? Ich möchte mich heute mit meinem Buch mal in eine der Hängematten am Steg legen und über der Wasseroberfläche vor mich hin träumen. Mein Mann  kündigt für heute Nachmittag einen Saunabesuch im WellFit-SPA an. Unser Sohn ist schon aufgeregt, denn am Abend ist das Piratenfest auf der Festwiese und dementsprechend findet bereits heute Nachmittag eine große Schnitzeljagd statt. „Papa, morgen geh ich dann auch wieder mit dir rutschen, okay?“ So wird’s gemacht. Oder eben anders. Mal schauen, wonach uns morgen ist.

Ein perfekter Urlaub!

Hatten wir bei unserer Anreise tatsächlich Befürchtungen, dass irgendetwas schief laufen könnte in unserem Urlaub im ROBINSON Club Pamfilya? Nach zehn Tagen können wir sagen: Es ist absolut gar nichts schief gelaufen. Ganz im Gegenteil. Es war perfekt! Es war so perfekt, dass der Abschied am Ende schwer fällt. Also zelebrieren wir den letzten Tag mit allem was unseren Urlaub so besonders gemacht hat. Der Schwimmkurs in der ROBY Schwimmschule wird mit einem ROBY Abzeichen gekrönt, auf der Wasserrutsche gibt es die Wertung 10, ein letzter Burger mit Brokkoli…Brokkoli??? Wofür so ein Club-Urlaub alles gut sein kann, ein letzter WellFit-Aktiv-Kurs für mich, ein letzter Saunaaufguss für meinen Mann. Und das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: Ein letztes Mal die Choreografie zum Alien-Song „NanoX“ in der Kinderdisco, eine letzte Show im Theater und ein letzter (Kinder-)Cocktail  für uns drei an der Bar. Auf uns drei, auf einen grandiosen Urlaub, auf den ROBINSON Club Pamfilya. Wir sehen uns im nächsten Jahr.